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| 28.11.2011, 11:42 Uhr | Dieter Babbe / Lausitzer Rundschau
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Stadtwerke Finsterwalde machen 2010 eine Million Euro Gewinn
Die Finsterwalder Stadtwerke haben das Jahr 2010 mit einem Jahresüberschuss von mehr als einer Million Euro abgeschlossen. Diese Summe wird in voller Höhe „auf neue Rechnung vorgetragen“, wie es in einer Vorlage der Stadt heißt.
Sie kommt also in den Gewinntopf.
Zusammen mit den erwirtschafteten Gewinnen seit den Jahren 2008 haben die Stadtwerke damit 1,411 Millionen Euro in der Gewinnrücklage.
Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung und mit Zustimmung der Stadtverordneten gibt es für das Jahr 2010 erstmals keine Gewinnausschüttung der Stadtwerke an die Stadtkasse – für das Jahr 2009 betrug die noch mehr als 600 000 Euro.
Die Stadtwerke, die mit Beginn des neuen Jahres das bis dahin städtische Schwimmstadion und die Schwimmhalle übernehmen, sollen somit in die Lage versetzt werden, geplante Investitionen finanzieren zu können, die nicht nur in den beiden Bädern notwendig sind. Erstmals investieren die Stadtwerke auch im großen Stil auf dem Gebiet der alternativen Energieerzeugung. Am ehemaligen Loppschen Betonwerk entsteht die erste Fotovoltaikanlage, die noch in diesem Jahr in Betrieb geht und 300 Haushalte mit Sonnenstrom versorgen wird.
Neben dem neuen Geschäftsfeld Neue Energien wollen sich die Stadtwerke erstmals auch der Telekommunikation zuwenden. Hier will man dem Bedürfnis nach hochleistungsfähigen Datennetzen Rechnung tragen und ins Geschäft für Telefonie, Internet und Digitalfernsehen einsteigen. |
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